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2026-08-14 18:51:39 +02:00

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Berufsbild (Deutschland) — Animateur/in

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 14509, KldB 2010: B 63132 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/14509

Steckbrief

Berufstyp Ausbildungsberuf Ausbildungsart Schulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Lernorte Bildungseinrichtung und ggf. Praktikumsbetrieb Was macht man in diesem Beruf?Animateure und Animateurinnen unterhalten die Gäste eines Hotels, einer Ferienanlage oder eines großen Campingplatzes mit einem bunten Angebot an Freizeit-, Sport-, aber auch kulturellen Aktivitäten. Dazu entwickeln sie eigene Konzepte, planen verschiedene Freizeitangebote und führen sie durch. Sie organisieren Spiele, Kanu-Ausflüge und sportliche Ereignisse wie Beachvolleyball- oder Tennisturniere. Sie bieten Bastel- und Malkurse an oder erteilen Unterricht im Tauchen, Segeln, Skifahren, Tennis oder in einer anderen Sportart. Für die kleinen Urlaubsgäste bieten sie kindgerechte Programme an. Je nach Arbeitsplatz sind Animateure und Animateurinnen auch für die Abendunterhaltung zuständig. Sie animieren die Gäste u.a. zu Gesellschaftsspielen, zum Erlernen landestypischer Volkstänze oder zur Teilnahme an Karaoke-Wettbewerben. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Ani

Die Ausbildung im Überblick

Animateur/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Gästekontakt und Service

Moderation, auch: Redekunst Theorie und Praxis, in der Öffentlichkeit etwas sprachlich vorzutragen " name="Rhetorik">Rhetorik und Mikrofontraining

Kinderanimation

Sport- und Fitnessanimation

Unterhaltungsanimation

Abendprogramm (Tanztraining, Schauspiel- und Schminkschulung)

Ist ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an, arbeiten die angehenden Animateure und Animateurinnen je nach Einsatzgebiet z.B. in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche im In- oder Ausland.

Lernorte

Animateure und Animateurinnen werden in schulischer Form ausgebildet. Lernorte sind bei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung, Sport- und Freizeitplätze

bei Lernformen, bei denen die Wissensvermittlung ausschließlich über digitale Medien, z.B. elektronische Lernplattformen und -systeme, erfolgt; dazu gehören beispielsweise Online-Seminare oder Echtzeit-Unterricht im virtuellen Klassenzimmern " name="Digitale Lernformen">digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Unterrichtsräume, Sport- und Freizeitplätze bei Präsenzphasen

ggf. im Praktikum: Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche im In- oder Ausland

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen: Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagen

bei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. Blockunterricht

Lernformbei Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Animateuren und Animateurinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hause

bei Lernformen, bei denen die Wissensvermittlung ausschließlich über digitale Medien, z.B. elektronische Lernplattformen und -systeme, erfolgt; dazu gehören beispielsweise Online-Seminare oder Echtzeit-Unterricht im virtuellen Klassenzimmern " name="Digitale Lernformen">digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)

Praktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Hotels, Ferienanlagen und -clubs, auf großen Campingplätzen oder in Erholungs- und Ferienheimen

Anforderungen: Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Gäste bei Freizeitaktivitäten anleiten, dabei auf deren Wünsche und Rückfragen eingehen)

Kontaktbereitschaft und interkulturelle Kompetenz (z.B. rasch und unkompliziert Kontakte zu (ausländischen) Gästen aufbauen und halten)

Körperbeherrschung und Geschicklichkeit (z.B. Techniken, beispielsweise im Tauchen oder beim Skifahren, Surfen oder Segeln demonstrieren)

Kreativität und pädagogische Fähigkeiten (z.B. Aktivitäten für die Gäste oder kindgerechte sportliche und kreative Aktivitäten im Rahmen der Kinderbetreuung entwickeln, Gäste zum Mitmachen motivieren)

Organisatorische Fähigkeiten und Teamfähigkeit (z.B. Freizeitangebote planen, dabei mit Kollegen beim Realisieren des Gesamt-Animationsprogramms zusammenarbeiten)

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung: Sport: z.B. Kenntnisse in Sportphysiologie

Englisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um fremdsprachige Gäste zu betreuen

Deutsch: z.B. um Gruppen bei Freizeitaktivitäten anzuleiten

Darstellendes Spiel/Musik: z.B. um Unterhaltungsprogramme wie Theateraufführungen oder Shows zu gestalten