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2026-08-14 16:59:25 +02:00

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Berufsbild (Deutschland) — Ingenieur/in - Mikroelektronik

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 59359, KldB 2010: B 26324 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/59359

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen planen, entwerfen und konstruieren z.B. für die Medizintechnik oder den Fahrzeugbau kleine bis kleinste Teile, Schaltungen oder Systeme. Sie berechnen und testen Bauelemente oder ganze Geräte und entwickeln neue oder verbesserte Produktionsverfahren. Je nach Tätigkeitsbereich leiten und überwachen sie auch die Fertigung und koordinieren Arbeitsabläufe. Sie arbeiten im Qualitätsmanagement, führen im Kundenservice Anwenderschulungen oder Beratungen durch oder erstellen Angebote im Vertrieb. Daneben berechnen sie Kosten, erstellen Abrechnungen und wirken bei Personalentscheidungen mit.

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - Mikroelektronik

Abweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Mikroelektronik

Diplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) Mikroelektronik und Elektroniktechnologie

Berufsbezeichnung in englischer SpracheElectrical engineer (m/f)

Berufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure - microélectronique

Die Tätigkeit im Überblick

Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen erforschen, entwickeln und produzieren z.B. Mikroprozessoren, integrierte Schaltkreise und Bauteile für Maschinen- oder Motorsteuerungen. Sie arbeiten u.a. in der industriellen Fertigungstechnik oder die Unterhaltungselektronik.

Künstliche Intelligenz (KI) in der NanotechnologieIn der Forschung werden mithilfe der Interdisziplinäre Wissenschaft, die sich grundlegend mit der Nutzung neuer Funktionen von belebter und unbelebter Materie beschäftigt; basiert auf der geometrischen Größe sowie auf den materialspezifischen Eigenheiten von Nanostrukturen; mittels Nanotechnologie können z.B. Atome und Moleküle manipuliert werden " name="Nanotechnologie">Nanotechnologie Materialeigenschaften von Stoffen auf molekularer Ebene verändert. englisch: Artificial Intelligence (AI) Teilgebiet der Informatik, das Strukturen menschlicher Intelligenz untersucht, auf Computer überträgt und Programme für intelligente Problemlösungen entwickelt, z. B. Spracherkennung " name="Künstliche Intelligenz (KI)">Künstliche Intelligenz (KI) erweitert zunehmend die Anwendungsmöglichkeiten: In der Medizin überwachen KI-Nanobots Körperzustände, in der Oberflächenbearbeitung beeinflussen KI-gesteuerte Mikroskope Moleküle gezielt auf kleinster Ebene. Führungskräfte in der Nanotechnologie erforschen aktiv, wie sie KI einsetzen, um bestehende Verfahren zu verbessern und neue Anwendungen zu entwickeln. Intelligente Werkstoffe (Smart Materials) mittels 4-D-DruckIntelligente Werkstoffe - zukünftig hergestellt mittels 4-D-Druckverfahren - sollen auf ihre Umgebung (Licht, Temperatur oder magnetische Felder) reagieren und so ihre Form ändern können. Flüssigkeiten werden z.B. in einem Magnetfeld fest, Kunststoffe falten sich durch Kontakt mit Feuchtigkeit zusammen, geformte Werkstücke aus Formgedächtnismetall nehmen bei einer bestimmten Temperatur wieder ihre ursprüngliche Form an. Mögliche Anwendungsgebiete sind u.a. die Automobilentwicklung, Medizin- und Textiltechnik, Architektur sowie Luft- und Raumfahrt. Fach- und Führungskräfte in den entsprechenden Bereichen werden sich mit diesen Entwicklungen vertraut machen. Industrie 4.0 in der ElektrotechnikFachkräfte in der Elektrotechnik entwickeln und integrieren Cyber-physische Systeme (CPS), die Maschinen, Anlagen und Infrastrukturen intelligent miteinander verbinden. Grundlage hierfür sind Embedded Systems mit eigener Sensorik, Rechenleistung und Aktorik. Zunehmend kommen Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz, um Produktionsprozesse zu optimieren, den Energieverbrauch zu senken, Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Betriebssicherheit zu erhöhen. Darüber hinaus gewinnen nachhaltige Produktionskonzepte, intelligente Energiemanagementsysteme sowie die

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen erforschen, entwickeln und produzieren z.B. Mikroprozessoren, Speicherbausteine, integrierte Schaltkreise, Bauteile für Maschinen- oder Motorsteuerungen, unter anderem für die industrielle Fertigungstechnik, die Medizin- und Nachrichtentechnik oder die Unterhaltungselektronik. Lösungen auf kleinstem RaumIm Bereich der Mikroelektronik erforschen, entwickeln, produzieren und optimieren Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen integrierte Schaltungen, bei denen zahlreiche Bauelemente auf einem Halbleiterplättchen in Millimeterabständen untergebracht werden. Sie wenden hierbei verschiedene Verfahren an, z.B. die Dünnfilmtechnik, mittels derer sie leitende und nicht leitende Schichten im Hochvakuum auf Glas- oder Keramikplättchen aufdampfen. Mithilfe der Halbleiterblocktechnik stellen sie Schaltungen aus einem Einkristall, z.B. aus Silicium, her. Im Bereich der Mikrosystemtechnik entwickeln und fertigen sie Geräte, Anlagen, Systeme und Prozesse, bei denen elektronische, mechanische und optische Funktionen auf kleinstem Raum integriert werden. Auch kann die Entwicklung von Software zum Entwurf neuer Schaltungen zu ihren Aufgaben gehören. Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen arbeiten häufig in partikelfreien Reinräumen, denn nur in dieser Umgebung lassen sich die funktionellen Schichten und Strukturen der Halbleiter- und Mikrosystemtechnik herstellen. Vielfältige EinsatzbereicheNeben Entwicklung und Konstruktion können die Ingenieure und Ingenieurinnen in der Fertigungsvorbereitung, bei Montage und Inbetriebnahme, Qualitätssicherung und -prüfung sowie im Vertrieb und Marketing tätig sein. Als Entwickler/innen wenden sie die Forschungsergebnisse ihrer Kollegen und Kolleginnen an und lassen sie in ihre Entwicklungspläne einfließen. In der Fertigung überwachen, kontrollieren und optimieren sie den Fertigungsprozess, die Qualitätssicherung eingeschlossen. Und im Vertrieb beraten und erläutern sie Kunden komplexe Hochtechnologiegeräte. Mit Prüfstellen wie dem VDE steht für Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. Technisch-wissenschaftliche Organisation, die u.a. anerkannte Regeln der Technik als nationale und internationale Normen entwickelt, z.B. die VDE-Bestimmungen (Vorschriften zur Errichtung, Wartung und Instandsetzung elektrischer Anlagen) " name="VDE">VDE-Prüf- und Zertifizierungsinstitut arbeiten sie zusammen, wenn es um die Zulassung oder Anerkennung z.B. für Ba

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung und Konstruktionminiaturisierte technische Systeme entwerfen, herstellen und einsetzen

rechnergestützte Werkzeuge für Entwurf, Design, Simulation und Test von Mikrosystemen entwickeln

Mobiltelefone, Personenrufsysteme, multifunktionale Armbanduhren und ähnliche Geräte herstellen

Schadstoffanalysesysteme in der Umwelttechnik entwickeln

Zulassungs- und Anerkennungsverfahren durch Prüfstellen beantragen und betreiben

Fertigung und ProduktionProduktionsablauf unter Berücksichtigung terminlicher Vorgaben und der vorhandenen Maschinen- und Personalkapazität planen

Mitarbeitereinsatz planen, Mitarbeiterschulungen und motivationssteigernde Maßnahmen durchführen

Fertigungs- und Montageeinrichtungen und -abläufe einsetzen, disponieren, steuern, überwachen und instand halten

Qualitätsnormen überwachen, Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität planen und entwickeln

Vertrieb Kunden und/oder Unternehmen bei der Anschaffung von Produkten, deren Zubehör und bei der Einführung neuer Systeme beraten und betreuen

Großkunden im In- und Ausland gewinnen und betreuen

Markteinführung neuer Produkte, Präsentationen auf Messen durchführen

Forschung und Lehrean Forschungsvorhaben mitwirken

Vorlesungen und Seminare vorbereiten bzw. abhalten, Unterricht nachbereiten, ggf. Prüfungen abnehmen

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