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2026-08-14 16:59:12 +02:00

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Berufsbild (Deutschland) — Ingenieur/in - Mikrosystemtechnik

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 58734, KldB 2010: B 26324 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/58734

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen der Mikrosystemtechnik konzipieren Geräte, Anlagen und Prozesse für sehr kleine technische Systeme und Technologien. Sie integrieren elektronische, mechanische und optische Bauteile in Systeme, z.B. Speicherelemente von Chipkarten oder Solarzellen. Die Systeme erfassen und verarbeiten Daten oder führen Aktionen aus. Ihre Entwicklungen übertragen sie in die industrielle Fertigung, wo sie Produktionsabläufe überwachen und optimieren. Die Herstellung der Mikrochips, Solarzellen oder Sensoren erfordert höchste Präzision. Daneben übernehmen sie die Qualitätssicherung, beraten Unternehmen und erstellen Angebote für Kunden und Kundinnen.

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - Mikrosystemtechnik

Abweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Mikroelektronik

Berufsbezeichnungen in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure en microtechniques

Ingénieur/Ingénieure en mécanique et microtechniques

Ingénieur/Ingénieure en systèmes et microsystèmes embarqués

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen der Mikrosystemtechnik entwickeln Geräte und Systeme, die elektronische, mechanische und optische Funktionen auf kleinstem Raum integrieren. Sie arbeiten u.a. in der Produktionsplanung und -steuerung, der Qualitätssicherung, im Kundenservice oder im Vertrieb.

Künstliche Intelligenz (KI) in der NanotechnologieIn der Forschung werden mithilfe der Interdisziplinäre Wissenschaft, die sich grundlegend mit der Nutzung neuer Funktionen von belebter und unbelebter Materie beschäftigt; basiert auf der geometrischen Größe sowie auf den materialspezifischen Eigenheiten von Nanostrukturen; mittels Nanotechnologie können z.B. Atome und Moleküle manipuliert werden " name="Nanotechnologie">Nanotechnologie Materialeigenschaften von Stoffen auf molekularer Ebene verändert. englisch: Artificial Intelligence (AI) Teilgebiet der Informatik, das Strukturen menschlicher Intelligenz untersucht, auf Computer überträgt und Programme für intelligente Problemlösungen entwickelt, z. B. Spracherkennung " name="Künstliche Intelligenz (KI)">Künstliche Intelligenz (KI) erweitert zunehmend die Anwendungsmöglichkeiten: In der Medizin überwachen KI-Nanobots Körperzustände, in der Oberflächenbearbeitung beeinflussen KI-gesteuerte Mikroskope Moleküle gezielt auf kleinster Ebene. Führungskräfte in der Nanotechnologie erforschen aktiv, wie sie KI einsetzen, um bestehende Verfahren zu verbessern und neue Anwendungen zu entwickeln. Intelligente Werkstoffe (Smart Materials) mittels 4-D-DruckIntelligente Werkstoffe - zukünftig hergestellt mittels 4-D-Druckverfahren - sollen auf ihre Umgebung (Licht, Temperatur oder magnetische Felder) reagieren und so ihre Form ändern können. Flüssigkeiten werden z.B. in einem Magnetfeld fest, Kunststoffe falten sich durch Kontakt mit Feuchtigkeit zusammen, geformte Werkstücke aus Formgedächtnismetall nehmen bei einer bestimmten Temperatur wieder ihre ursprüngliche Form an. Mögliche Anwendungsgebiete sind u.a. die Automobilentwicklung, Medizin- und Textiltechnik, Architektur sowie Luft- und Raumfahrt. Fach- und Führungskräfte in den entsprechenden Bereichen werden sich mit diesen Entwicklungen vertraut machen. Industrie 4.0 in der ElektrotechnikFachkräfte in der Elektrotechnik entwickeln und integrieren Cyber-physische Systeme (CPS), die Maschinen, Anlagen und Infrastrukturen intelligent miteinander verbinden. Grundlage hierfür sind Embedded Systems mit eigener Sensorik, Rechenleistung und Aktorik. Zunehmend kommen Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz, um Produktionsprozesse zu optimieren, den Energieverbrauch zu senken, Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Betriebssicherheit zu erhöhen. Darüber hinaus gewinnen nachhaltige Produktionskonzepte, intelligente Energiemanagementsysteme sowie die

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen der Fachübergreifende Disziplin, die sich mit Entwurf, Herstellung und Einsatz von extrem verkleinerten technischen Systemen befasst, die mikroelektronische, -mechanische und -optische Bestandteile haben " name="Mikrosystemtechnik">Mikrosystemtechnik entwickeln und fertigen Geräte und Systeme, die elektronische, mechanische und optische Funktionen auf kleinstem Raum integrieren. Daneben sind sie unter anderem in der Produktionsplanung und -steuerung, der Qualitätssicherung, im Kundenservice oder im Vertrieb tätig. EntwicklungIngenieure und Ingenieurinnen der Mikrosystemtechnik entwickeln Systeme, die selbstständig auf ihre Umwelt reagieren können. Registriert der Sensor am Mikrochip eines Airbags einen Aufprall, verarbeitet er dieses Signal elektrisch weiter, misst es, wertet das Ergebnis aus und steuert dann den Auch: Aktuatoren Speziell in der Automatisierungs-, Steuerungs- und Regelungstechnik: Wandler, die elektrische Signale - etwa die von einem Steuerungscomputer ausgehenden Befehle - in mechanische Bewegung oder andere physikalische Größen (zum Beispiel Druck, Temperatur) umsetzen. Siehe auch Aktorik " name="Aktoren">Aktor an, der den Airbag auslöst. Die Ingenieure und Ingenieurinnen suchen in Forschung und Entwicklung nach Möglichkeiten, das Potenzial der Mikrosystemtechnik bestmöglich anzuwenden. Dabei werden sie von Technologie für Planung, Entwurf, Konstruktion o.ä.; Erstellung technischer Zeichnungen und Modelle verschiedener Erzeugnisse in 2D oder 3D, z. B. im Bauwesen, im Maschinenbau, in der Elektrotechnik " name="Computer Aided Design (CAD)">CAD-Technik unterstützt. Soll beispielsweise ein neues Navigationssystem entwickelt werden, führen sie Versuche durch und entwickeln Simulationsmodelle, Pläne und Prototypen. ProduktionIn den Herstellerbetrieben der Mikrosystemtechnik sorgen die Ingenieure und Ingenieurinnen für einen reibungslosen Produktionsablauf. Sie planen den Mitarbeitereinsatz, steuern die Fertigungs- und Montageeinrichtungen und optimieren die Herstellung. Grundlage für die Produktion von Mikrochips und Solarzellen sind kreisrunde Siliziumscheiben, sogenannte Kreisrundes Mikroplättchen aus Siliziumeinkristall; Ausgangsmaterial für die Herstellung von Mikrochips " name="Wafer">Wafer, auf die z.B. fotoempfindliche Lacke aufgetragen oder Leiterbahnen geätzt werden. Ingenieure und Ingenieurinnen der Mikrosystemtechnik überprüfen jeden Produktionsschritt, denn Fehler auf dem Wafer pfl

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung, Produktion und QualitätssicherungFertigung/Produktion von Erzeugnissen der Mikrosystemtechnik planen, optimieren und überwachen

Produktionsablauf unter Berücksichtigung terminlicher Vorgaben und der vorhandenen Maschinen- und Personalkapazität planen

Fertigungs- und Montageeinrichtungen und -abläufe einsetzen, Planung der Verfügbarkeit bzw. Bereitstellung von und Verfügenkönnen über Mittel, z.B. Waren, Geld, Rohstoffen oder Werbemitteln " name="Disposition">disponieren, steuern, überwachen und instand halten

wirtschaftliche Fertigungs-/Montageanlagen und -verfahren planen und einsetzen

fachspezifische Anwendungssoftware entwickeln und anpassen

Einhaltung der einschlägigen Umweltschutz- und Unfallverhütungsvorschriften und -bestimmungen umsetzen und überwachen

Weitere AufgabenKunden und/oder Unternehmen bei der Anschaffung von Produkten und bei der Einführung neuer Systeme beraten und betreuen

Großkunden im In- und Ausland gewinnen und betreuen

Mitarbeiter/innen des Fachhandels schulen

bei der Produktinformation und Öffentlichkeitsarbeit mitwirken

Versuche vorbereiten, durchführen und auswerten

Gutachten und Schriftliches Gutachten auf Grundlage von Expertenwissen, das z.B. Angaben über Herkunft, Stil, Zustand und Größe eines Objektes beinhaltet " name="Expertise">Expertisen erstellen

Forschung und Lehrean Forschungsvorhaben mitwirken

Vorlesungen und Seminare vorbereiten bzw. abhalten, Unterricht nachbereiten, ggf. Prüfungen abnehmen

Forschungsberichte verfassen