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2026-08-14 17:07:11 +02:00

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Berufsbild (Deutschland) — Optometrist/in

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 135397, KldB 2010: B 82523 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/135397

Steckbrief

Berufstyp Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform Aufgaben und TätigkeitenOptometristen und Optometristinnen prüfen das Sehen ihrer Kunden und Kundinnen, z.B. Sehschärfe, Farbsehen oder das Zusammenspiel beider Augen. Dabei messen sie Augenfunktionen, prüfen Augen auf Auffälligkeiten und testen Gesichtsfeld, Augeninnendruck oder Hornhautdicke. Die Ergebnisse helfen, Sehhilfen anzupassen und die Augengesundheit zu beurteilen. Sie passen Brillen und Kontaktlinsen an, stellen Sehhilfen her und können Kunden und Kundinnen bei Bedarf an Augenärzte und Augenärztinnen weiterleiten. Optometristen und Optometristinnen führen oft auch Fachgeschäfte, schulen Mitarbeitende oder arbeiten in Kliniken bei der Betreuung Patienten und Patientinnen mit Sehbehinderung. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Optometristen und Optometristinnen sind beschäftigt in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks

in Augenkliniken und Facharztpraxen

Arbeitsorte:Optometristen und Optometristinnen arbeiten meist in Verkaufs

Die Weiterbildung im Überblick

Optometrist bzw. Optometristin ist eine berufliche Gesamter Bereich der beruflichen Weiterbildung (Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen); schließt auch die im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung als "Fortbildung" bezeichneten Aufstiegsfortbildungen ein " name="Weiterbildung">Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Verkürzungen/Verlängerungen

Befreiung von PrüfungsteilenVon der Ablegung einzelner Prüfungsleistungen kann je nach Kammer i.d.R. befreit werden, wer eine vergleichbare Prüfung vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder

einem staatlichen Prüfungsausschuss

erfolgreich abgelegt hat.

Spezialisierung während der Weiterbildung

Die Weiterbildung gibt es auch mit folgenden Spezialqualifikationen: Kinderoptometrie

Sportoptometrie

Beratungskompetenz Augenchirurgie

Weiterbildungsinhalte

Fachtheorieallgemeine Biologie und auch: Arzneimittellehre Lehre von Art und Aufbau von Heilmitteln, ihren Anwendungsgebieten und Wirkungen " name="Pharmakologie">Pharmakologie (Grundlagen der allgemeinen Lehre von Aufbau und Struktur des menschlichen beziehungsweise tierischen Körpers " name="Anatomie">Anatomie, Lehre von den normalen (nicht krankhaften) Lebensvorgängen und Funktionen von Lebewesen und Organismen " name="Physiologie">Physiologie und Lehre von den Krankheiten, insbesondere ihrer Entstehung und den durch sie hervorgerufenen organisch-anatomischen Veränderungen " name="Pathologie">Pathologie, Grundlagen Wissenschaft, die Aspekte von Biologie und Chemie vereint und chemische Vorgänge in Lebewesen erforscht " name="Biochemie">Biochemie, Wissenschaft von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Pilze, Viren); medizinische Mikrobiologie untersucht deren Einfluss auf den Menschen " name="Mikrobiologie">Mikrobiologie, Lehre von den biologischen und biochemischen Reaktionen des Körpers auf schädliche Umwelteinflüsse (z. B. Bakterien, Viren) sowie von Störungen und Fehlfunktionen der Abwehrmechanismen " name="Immunologie">Immunologie, Grundlagen der allgemeinen und okularen Pharmakologie)

okuläre Biologie (Anatomie und Physiologie des Auges, Grundlagen der Pathologie des Auges)

Erkennen von okulären Auffälligkeiten (optometrisches Screening und Biostatistik, Spaltlampenuntersuchung, Augenheilkunde " name="Ophthalmologie">Ophthalmoskopie)

FachpraxisKundengespräche zur Ermittlung der optometrischen Vorgeschichte und Erläuterung des weiteren Vorgehens führen

Augen- und Augenmuskelfunktionstests durchführen

Inspektion des vorderen Augenabschnitts mit dem Hornhautmikroskop

Auffälligkeiten des hinteren Augenabschnitts erkennen

Messung des Augeninnendrucks mit berührungslosem Messverfahren und Hornhautdickenmessung

Erste Hilfe am Auge

Messung des Gesichtsfeldes

Kontrast-, Farben- oder Dämmerungssehen prüfen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren der Handwerkskammern oder an Schule, die den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung und/oder entsprechende Berufspraxis voraussetzt; fördert die Allgemeinbildung und verteift die berufliche Fachbildung; z.T. kann ein mittlerer Bildungsabschluss und/oder die Fachhochschulreife erworben werden Nordrhein-Westfalen: Fachschulen sind zusammen mit weiteren berufsbildenden Schulen unter dem Oberbegriff "Berufskolleg" zusammengefasst " name="Fachschule (FS)">Fachschulen statt. Lernorte sind bei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume

bei Lernformen, bei denen die Vorteile von klassischem Präsenzunterricht und digitaler Lehre miteinander kombiniert werden; dazu gehört beispielsweise das sog. Blended Learning deutsch: "vermischtes Lernen"), das sich aus Präsenzphasen und medienbasierten Selbstlernphasen zusammensetzt " name="Kombinierte Lernformen">kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen: Unterrichtszeit i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als Blockunterricht

Lernform bei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

bei Lernformen, bei denen die Vorteile von klassischem Präsenzunterricht und digitaler Lehre miteinander kombiniert werden; dazu gehört beispielsweise das sog. Blended Learning deutsch: "vermischtes Lernen"), das sich aus Präsenzphasen und medienbasierten Selbstlernphasen zusammensetzt " name="Kombinierte Lernformen">kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus