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Berufsbild (Deutschland) — Sportassistent/in
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 15652, KldB 2010: B 63122 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/15652
Steckbrief
Berufstyp Ausbildungsberuf Ausbildungsart Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer 2-3 Jahre Lernorte Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb Was macht man in diesem Beruf?Sportassistenten und -assistentinnen erledigen kaufmännische Verwaltungsaufgaben wie Zahlungsverkehr und Buchführung, erstellen Haushaltspläne und Kalkulationen und wirken beim Erschließen von Finanzquellen mit. Beispielsweise werben sie Sponsoren oder beantragen Fördergelder. Außerdem beobachten sie das einschlägige Marktgeschehen und erarbeiten Marketingkonzepte. Sie planen und koordinieren den täglichen Sportbetrieb, kontrollieren die Einhaltung der Sicherheitsnormen im Sportbereich oder organisieren besondere Sportveranstaltungen. Auch die Beratung von Kunden, z.B. über Kurs- und Trainingsangebote, fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Trainings- und Wettkampfbetrieb unterstützen sie die Trainer/innen oder leiten selbst Sport- und Bewegungskurse. Zudem beraten sie Kunden nach den Grundsätzen der allgemeinen Trainingslehre und in Fragen der gesundheitlichen Prävention und Rehabilitation. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Sportassiste
Die Ausbildung im Überblick
Sportassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufliche Schulen mit Dauer von 1 bis 3 Jahren, die keine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit voraussetzen; Allgemeine und Fachliche Lerninhalte werden vermittelt und befähigen zu einer beruflichen Grundausbildung, einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einem Berufsausbildungsabschluss " name="Berufsfachschule (BFS)">Berufsfachschulen und Baden-Württemberg: Berufliche Bildungseinrichtung; setzt einen mittleren Bildungsabschluss voraus; führt je nach Bildungsgang in 1-3 Jahren zu einer beruflichen Grund- oder Erstqualifikation oder bis zur Fachhochschulreife Nordrhein-Westfalen: Oberbegriff für berufliche Schulen (z.B. Berufsschule, Fachschule, Berufliches Gymnasium) " name="Berufskolleg (BK)">Berufskollegs. Sie dauert 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen: Baden-Württemberg: Staatlich geprüfter Sportassistent - Fachrichtung Sport- und Vereinsmanagement/Staatlich geprüfte Sportassistentin - Fachrichtung Sport- und Vereinsmanagement
Brandenburg: Staatlich geprüfter Sportassistent/Staatlich geprüfte Sportassistentin
Entwicklung der Ausbildung
1997:Rahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK) 1999:Einführung der Ausbildung zum staatlich geprüften Sportassistenten/zur staatlich geprüften Sportassistentin auf Grundlage der Rahmenvereinbarung in Thüringen
Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit: Österreich Ausbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass (z.B. mit dem Suchbegriff "Sportadministration")
Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man eigenständig Verwaltungstätigkeiten im selbstverwalteten, öffentlichen und kommerziellen Sport durchführt
wie man bei der Vorbereitung von Entscheidungsprozessen mitwirkt, unter anderem durch selbstständiges und qualitätsbewusstes Handeln
was im Bereich der Kommunikation und Kooperation auf mittlerer Arbeitsebene zu beachten ist
wie man erworbene Kenntnisse über Rechtsformen, speziell im Sportbereich, anwendet
wie Zahlungsverkehr, Buchführung und Finanzierung erledigt werden
wie man Marketingkonzepte für den Bereich Sport erarbeitet
wie man Spenden- oder Fördergelder für Vereine oder Verbände einwirbt
wie man Texte, Grafiken und Präsentationen am Computer erstellt und gestaltet sowie praktisch einsetzt
wie man Trainingspläne erstellt und Interessenten über die Sport- und Bewegungsangebote informiert und berät
wie man Trainer und Trainerinnen unterstützt und selbstständig Bewegungsangebote konzipiert und durchführt
Während der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Sozialkunde unterrichtet. BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte z.B. in Sportvereinen, Fitnesszentren oder Gesundheits- und Rehabilitationseinrichtungen umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über Aufbau und Ablauforganisation der Einrichtung oder des Vereins. ZusatzkenntnisseJe nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Wird i.d.R. nach erfolgreichem Abschluss der Fachoberschule, Berufsschule oder Fachschule verliehen und berechtigt zum Studium an Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Dualen Hochschulen und Berufsakademien sowie - in einzelnen Bundesländern - zum grundständigen Bachelor-Studium an Universitäten; Erwerb des schulischen Teils nach 2 Kurshalbjahren der gymnasialien Oberstufe möglich " name="Fachhochschulreife">Fachhochschulreife ermöglichen.
Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtbereichAllgemeiner BereichReligionslehre/Wissenschaftliche Bezeichnung für die Lehre vom sittlichen Wollen, Handeln; (Verhaltens-)Normen für die Lebensführung, die sich aus dem verantwortlichen Handeln gegenüber anderen ableiten " name="Ethik">Ethik
Gemeinschaftskunde/Wirtschaftspolitik
Deutsch mit betrieblicher Kommunikation
Englisch
Mathematik
Berufsfachlicher BereichBetriebswirtschaftslehre mit Vereinsmarketing
Rechnungswesen mit Vereins- und Steuerrecht
Datenverarbeitung/Textverarbeitung
Projektkompetenz
Wahlpflichtbereichberufsbezogene Fächer
berufsbezogene Projekte
Praktikumzur Vertiefung und Ergänzung der schulischen Inhalte