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Berufsbild (Deutschland) — Bildhauer/in
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 8428, KldB 2010: B 93312 · via öffentliche BERUFENET-API, abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/8428
Steckbrief
Berufstyp Ausbildungsberuf Ausbildungsart Schulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) Lernorte Bildungseinrichtung und ggf. Praktikumsbetrieb Was macht man in diesem Beruf? Bildhauer/innen schaffen und gestalten plastische Kunstwerke. Sie nehmen Aufträge zur Realisierung eines bestimmten Themas entgegen oder entwickeln eigene künstlerische Ideen und setzen diese mit unterschiedlichen Materialien wie Ton, Holz, Stein, Keramik und Metall um. Zunächst erarbeiten sie z.B. zeichnerische Entwürfe und fertigen Modelle aus Ton, Knetmasse, Wachs oder Gips in natürlicher Größe oder verkleinertem Maßstab. Schließlich übertragen sie Maße und Umrisse des Modells bzw. Entwurfs auf den Werkstoff und bearbeiten diesen bis zur endgültigen Form. Sie planen und organisieren Ausstellungen, vermarkten und verkaufen ihre Kunstwerke und gestalten Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen oder erteilen Unterricht. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bildhauer/innen finden Beschäftigung in erster Linie in Stein- oder Holzbildhauerwerkstätten
in Kunstschmieden
Arbeit
Die Ausbildung im Überblick
Bildhauer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit: Österreich Ausbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass (z.B. mit dem Suchbegriff "Bildhauerei") Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren. Weitere Informationen zum Europass
Ausbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen und praktischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Modellieren, Guss- und Abgusstechniken
Grundtechniken Holz-, Stein- und Metallbildhauerei
kunstgeschichtliche Epochen, Entwicklung der Kunstformen
Natur- und Porträtstudien
Installationen, Bewegungs- und Raumstudien
Zeichnen, Kunstbetrachtung, Zeitgenössische Kunst, Kunst- und Kulturgeschichte
Techniken, Akt, Komposition, Proportion
Projekt im öffentlichen Raum: Installation, Performance, Land-Art
Workshop: Künstlerische Praxis, Ausstellungen
Die eigene künstlerische Praxis spielt in dieser Ausbildung eine wichtige Rolle. PraktikumIst ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die Ausbildung an, arbeiten die angehenden Bildhauer/innen z.B. bei Bildenden Künstlern und Künstlerinnen oder Restauratoren und Restauratorinnen mit.
Lernorte
Bildhauer/innen werden in schulischer Form ausgebildet. Lernorte sind Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung einschließlich Werkstätten, Ateliers
ggf. im Praktikum: z.B. Ateliers von Bildenden Künstlern und Künstlerinnen oder Restauratoren und Restauratorinnen
Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen: Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagen
bei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. Blockunterricht
Lernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Bildhauern und Bildhauerinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hause
Praktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. bei Bildenden Künstlern und Künstlerinnen oder Restauratoren und Restauratorinnen
Anforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Meißeln, Bohren oder Sägen)
Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anfertigen von Modellen, bei der Bearbeitung der Werkstücke)
Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwerfen von Plastiken und Statuen)
Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. Anfertigen von Arbeitsskizzen und Werkzeichnungen)
Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Bearbeiten von schweren Materialblöcken)